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» Meine Erklärungsmail an die arme Frau im Einwohnermeldeamt

Liebe Frau XXXXX.

damit ich es Ihnen etwas leichter mache, mit meinem Schreiben und den komischen Urkunden umzugehen, möchte ich noch etwas besser erklären, was der rechtliche Hintergrund meines verwirrenden Tuns ist:

Wenn ein Kind geboren ist, füllen die Eltern eine Geburtsanzeige aus und unterschreiben sie. Das ist ein wichtiger Rechtsakt, denn mit dem Namen, den sie ihrem Kind mit dieser Geburtsanzeige geben, geben sie ihm diesen Namen als Rechtstitel, verbunden mit den Geburtsrechten als Mensch, als Zugehöriger eines Volkes und Mitbesitzer des vom Volk bewohnten Landes.

Ein Rechtstitel besteht immer aus zwei Teilen: Eigentum und tatsächlicher Besitz bzw. Nutzung. Der Eigentümer ist der Treugeber, der dem Besitzer das Eigentum zu treuen Händen überlassen kann. Der Besitzer/Nutzer ist dann der Treuhänder des Eigentums. Er darf es für seine Zwecke verwenden, darf aber nicht gegen die Interessen des Eigentümers handeln, da dies Untreue darstellen würde.

Der Rechtstitel, den die Eltern für ihr Kind per Unterschrift unter die Geburtsanzeige erschaffen, ist das Eigentum des Kindes. Mit der Übergabe der Geburtsanzeige an das Standesamt wird dieser Rechtstitel “zu treuen Händen” in den Besitz des Staates (oder, im Falle der BRD, an die staatliche Funktionen erfüllende Organisation, aber das ist ein anderes Thema) übergeben, denn dieser verwaltet das Eigentum des betreffenden Volkes.

Im Gegenzug stellt nun der Standesbeamte in staatlicher Vertretung die staatliche Geburtsurkunde aus und unterschreibt sie. Das ist der zweite wichtige Rechtsakt. Mit seiner Unterschrift unter die Geburtsurkunde erschafft der Standesbeamte im Auftrag des Staats einen weiteren Rechtstitel für das Kind. Da der Staat diesen Rechtstitel erschaffen hat, ist er auch Eigentümer desselben, auch wenn der Name dergleiche ist wie auf der Geburtsanzeige. Mit der Übergabe der Geburtsurkunde an die Eltern geht der Besitz dieses Rechtstitels “zu treuen Händen” an das Kind, der Staat bleibt Eigentümer.

Beim Treuhandprinzip gibt es jedoch nicht nur Treugeber und Treuhänder, sondern immer auch einen Begünstigten. Dies ist beim ersten Rechtstitel, der per Geburtsanzeige erzeugt wird, das Kind. Beim zweiten Rechtstitel, der sich aus der Geburtsurkunde ergibt, ist der Begünstigte der Staat.

Wer der Eigentümer und dazu noch der Begünstigte ist, der ist dem Besitzer/Nutzer, also dem Treuhänder gegenüber weisungsberechtigt. Beim vom Staat ausgestellten Rechtstitel ist der Staat der Eigentümer und Begünstigte des Namens, der Staat ist also dem Kind (und späteren Erwachsenen) gegenüber weisungsberechtigt, solange es den ihm vom Staat zu treuen Händen überlassenen Rechtstitel benutzt.

Bei dem Rechtstitel, den das Kind, also der spätere Erwachsene, dem Staat zur treuhändischen Nutzung überläßt, ist das Kind der Eigentümer und Begünstigte des Rechtstitels. Wenn das Kind bzw. der Erwachsene unter diesem Rechtstitel handelt, ist der Staat als Treuhänder der Weisungsuntergebene.

Das ist alles sehr verwirrend und kompliziert, wenn man das erste Mal damit konfrontiert wird. Aber es ist die juristische Grundlage des Verhältnisses von Staat und Mensch. Handelt man als Mensch unter dem Rechtstitel seiner Geburtsrechte, unterliegt man NICHT den staatlichen Regelungen. Handelt man als Staatsbürger, unterliegt man den staatlichen Regelungen.

Aber kein Mensch ist ausschließlich und rund um die Uhr Staatsbürger. Der Mensch ist das dem Staatsbürger übergeordnete Konzept, denn kein Staat kann ohne Menschen existieren und agieren. Der Staat kann nicht abschaffen, was er nicht selbst geschaffen hat. Nicht er hat den Menschen geschaffen, sondern der Mensch ihn.

Was der Staat sehr wohl kann, ist, dem Menschen zu verschweigen, daß dieser dasselbe (per Geburtsanzeige verbriefte!) Recht hat, die Erde in seiner Eigenschaft als freier Mensch zu nutzen, wie er das Recht hat, die Erde in seiner Eigenschaft als Staatsbürger zu nutzen. Und nur, wenn er nachweislich für den Staat tätig ist, kann er nachweislich an staatliche Vorschriften gebunden sein. Es ist vergleichbar mit dem Aktionär eines Unternehmens, der nicht an die unternehmensinternen Vorschriften gebunden ist, solange er nicht gleichzeitig auch als Angestellter des Unternehmens im Dienst dieses Unternehmens tätig ist.

Das ist alles im Grunde sehr logisch, aber es wird uns NIE gesagt. Der treunehmende Staat betrügt den treugebenden Menschen von Geburt an. Er informiert ihn nicht, was die Geburtsurkunde zu bedeuten hat. Er informiert ihn nicht, was für einen unermeßlichen Wert das Dokument der Geburtsanzeige ist. Man bekommt nicht einmal eine Kopie davon, wenn man nicht ausdrücklich darauf besteht. Man wird in dem Glauben gelassen, die Geburtsurkunde sei das wichtigere Dokument. Das ist Betrug. Das ist Vertrauensmißbrauch.

Ich bürge für niemanden, der mich betrügt. Daher die Urkunden, die ich Ihnen gestern als Vertreterin des Staates übergeben habe. Wenn jemamd die hier dargelegten Zusammenhänge widerlegen kann, würde ich mich freuen, ein gewisses Vertrauen gegenüber dem Staat meinerseits wiederhergestellt zu sehen. Ansonsten werde ich wie angekündigt in Zukunft nur noch als friedlicher, freier Mensch auf heimatlichem Grund und Boden leben, nicht aber als Staatsbürger, auch wenn dieser Titel mir vorbehalten bleibt.

Mit den allerbesten Grüßen und dem Wunsch, daß Sie die ganze Angelegenheit nicht persönlich nehmen,

XXXXXXXX (Staatsbürgerin in Latenz und Mensch)
vertreten von XXXXXXXX (ausschließlich Mensch)

Quelle: http://freewomanontheland.wordpress.com/2012/03/03/meine-erklarungsmail-an-die-arme-frau-im-einwohnermeldeamt-2/

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